Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf – Zahnmedizinische Fakultät

Die Medizinische Fakultät der Universität Hamburg ist 2007 als viertes Mitglied nach Berlin, München und Heidelberg dem Prüfungsverbund beigetreten. Es bestand der Wunsch, die vielen MC-Klausuren zentral elektronisch in einem Prüfungszentrum auszuwerten und einheitliche Qualitätsstandards bei den Klausurfragen zu schaffen. Das ItemManagementSystem (IMS) war als zentrales Element optimal.

Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) beginnen pro Jahr 500 Erstsemester*innen ihr Studium in Medizin, Zahnmedizin und Hebammenwissenschaft. Bei einer Gesamtzahl von gut 3.600 Studierenden ist das Prüfungsaufkommen sehr hoch. Die Modulabschlussprüfungen in den Modellstudiengängen Medizin iMED und Zahnmedizin iMED DENT sind interdisziplinär und beinhalten verschiedene Prüfungsformate. Im Bereich der Medizin sind die Hauptanteile MC-Prüfungen und praktische Anteile, die als strukturierte mündliche Prüfungen oder OSCE-Prüfungen durchgeführt werden. Die umfangreichsten Prüfungen sind der naturwissenschaftliche Auswahltest HAM-Nat und die sog. „Prüfung Normalfunktion“, eine Zwischenprüfung nach dem 3. Semester (mündliche Prüfung und OSCE-Prüfung), die als Äquivalenz zum mündlichen Teil des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung erforderlich ist.

Hamburg benutzt das IMS für rund 140 Klausuren im Jahr, die mit dem Examinator ausgewertet werden. Seit 2014 kommt tOSCE für die strukturierten mündlichen Prüfungen zum Einsatz.Eine verstärkte Nutzung von tEXAM erfolgt seit 2018 für die Umsetzung ausgewählter Prüfungen auf Tablets.

 

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